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Acta Neuropathologica
Brain Pathology
Acta Neuropathologica Communications

DGNN-Jahrestagung & Neurowoche 2026

logo dgnnmeeting20194. bis 7. November 2026, CityCube Berlin + digital

99. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie

 

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Theodor-Schwann-Preis, Paul-Kleihues-Preis & Werner-Rosenthal-Preis 2026

Theodor Schwann Preis 2026 Paul Kleihues Preis 2026
Werner Rosenthal Preis 2026  

Neues DGNN-Positionspapier zur strukturellen Rolle der Neuropathologie in der personalisierten Neuroonkologie veröffentlicht

Die personalisierte Medizin hat die onkologische Versorgung grundlegend verändert. Insbesondere in der Neuroonkologie ermöglicht die präzise morpho-molekulare Charakterisierung zentralnervöser Tumoren heute differenzierte Therapieentscheidungen, präzisere Risikostratifizierungen und die Auswahl geeigneter Studienprotokolle. Diese Entwicklung stellt erhöhte Anforderungen an die diagnostische Exzellenz und interdisziplinäre Integration.

Die Neuropathologie nimmt in diesem Prozess im Zusammenspiel mit den Nachbardisziplinen eine zentrale Rolle ein. Als medizinisches Fachgebiet mit ausgewiesener Expertise in der Diagnostik von Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems ist sie fachlich wie auch institutionell in universitätsmedizinische Strukturen eingebunden und nimmt im Rahmen ihres gesetzlich verankerten Versorgungs-, Lehr- und Forschungsauftrag die integrative morpho-molekulare Diagnostik von Tumoren im zentralen Nervensystem (ZNS) gemäß der aktuellen WHO Klassifikation der Tumoren des ZNS (2021) wahr.

Vor diesem Hintergrund gibt die Deutsche Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie (DGNN) mit diesem Positionspapier Empfehlungen zur strukturellen Integration der Neuropathologie in die personalisierte Neuroonkologie.

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NOA-Curriculum

Kolleg:innen mit Interesse an der Neuroonkologie soll das notwendige Rüstzeug vermittelt werden, um sich sowohl klinisch als auch akademisch in diesem Bereich entwickeln zu können. Das Curriculum Grundlagen der multidisziplinären Neuroonkologie richtet sich vor allem an Weiterbildungsassistent:innen aller Disziplinen. Grundsätzlich stehen die Kurse auch Grundlagenwissenschaftler:innen zur Teilnahme offen.

Termine:
06.05.2026 - NOA Curriculum Modul 4 (Regensburg)
14.10.2026 - NOA Curriculum Modul 1 (Münster)

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28. Kongress des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) e.V.

Heidelberg / Mannheim

13.–15. Januar 2027

Ausgerichtet von den Neuromuskulären Zentren der Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim, wird der Kongress unter dem Motto: "Wissen bewegt. Neuromuskuläre Medizin zwischen Evidenz und Innovation" eine exzellente Plattform für die interdisziplinäre Diskussion werden.

Nationale und internationale Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen werden in Plenarsitzungen und zahlreichen wissenschaftlichen Symposien aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen sowie neueste Erkenntnisse zur Diagnose und Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit neuromuskulären Erkrankungen vorstellen. Ergänzt wird das Programm durch ein Skills-Lab, Hands-on Kurse und natürlich Ihre Beiträge in Vortrags- und Posterform.

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Förderpreise 2026 der Stiftung Sibylle Assmus

Die Stiftung Sibylle Assmus schreibt für 2026 erstmalig zwei Förderpreise für Neuroonkologie, einen im Bereich Grundlagenforschung und einen im Bereich klinische Forschung, sowie wiederum einen Förderpreis für Neuroregeneration und Neuroplastizität aus.

Die Stiftung hat sich zur Aufgabe gesetzt, die verschiedenen Aspekte neuroonkologischer und neuroregenerativer Forschung zu unterstützen. Gedacht ist der Preis vor allem für jüngere Wissenschaftler*innen, die durch herausragende Leistungen zum Verständnis von Mechanismen der Tumorpathologie oder Neuroregeneration und/oder zu neuen diagnostischen und therapeutischen Ansätzen in einem der beiden Felder in den vergangenen drei Jahren beigetragen haben oder an entsprechenden Projekten im klinischen Bereich oder in der Grundlagenforschung arbeiten. Neben Bewerbungen aus der Grundlagenforschung sind auch solche aus der klinischen Forschung und der Palliativmedizin willkommen.

Hoch qualifizierte Anträge können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden, die Bewerber*innen sollten an einer akademischen Forschungsinstitution in Deutschland, Österreich oder der Schweiz tätig sein.

Die beiden Sibylle Assmus Förderpreise für Neuroonkologie und der Förderpreis für Neuroregeneration und Neuroplastizität sind mit jeweils 15.000 € dotiert.

Anträge werden ab dem 1. November 2025 entgegengenommen. Anträge sollen in Anlehnung an DFG-Anträge, jedoch auf maximal 6 Seiten formuliert werden. Neben einer aussagekräftigen Projektbeschreibung soll der Antrag auch Angaben über projektrelevante Vorarbeiten sowie den Beginn und die voraussichtliche Dauer des Projekts und die geplante Mittelverwendung enthalten. Der Einsatz des Preisgeldes muss projektbezogen erfolgen, d.h. eine Förderung von Verbrauchsmaterialien aus der Grundausstattung, die nicht projektspezifisch begründet sind, ist nicht möglich. Für den Förderpreis Neuroonkologie wird um Zuordnung des Antrages zum Bereich Grundlagenforschung oder klinische Forschung gebeten.

Anträge sind ausschließlich in einer elektronischen Version per E-Mail (vorzugsweise in einer einzigen PDF, wobei die Datei nicht mehr als 5-6 MB umfassen sollte) unter Einschluss eines Curriculum vitae, eines Schriftenverzeichnisses und eines Empfehlungsschreibens des Lehrstuhlinhabers oder Abteilungsleiters an den Stiftungsvorstand bis spätestens 15. Februar 2026 zu richten.

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